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Was ist ein Abrufkredit?

In der heutigen Zeit kommen nicht wenige Menschen mit ihrem Einkommen gerade einmal so aus. Dass es ihnen dabei noch möglich ist, etwas Geld auf ein Sparbuch zu zahlen, ist dabei geradezu unmöglich. Allerdings kommen im Laufe eines Jahres doch Anlässe, wo man ein wenig Geld auf der hohen Kante haben sollte. Man denke nur an Weihnachten, wo die Kinder sicherlich Geschenke erwarten oder ein Urlaub, der – wenn auch nicht jedes Jahr – irgendwann einmal nötig ist. Ist für solche Gelegenheiten kein Geld angespart, wird der Urlaub durch einen Kredit finanziert und für die Weihnachtsgeschenke wird der Dispo des Girokontos in Anspruch genommen.

Allerdings muss sich jeder im Klaren darüber sein, dass die Inanspruchnahme des Dispos sehr teuer ist. Von daher sollte eine Kontoüberziehung möglichst schnell wieder ausgeglichen werden. Ist das nicht möglich, ist als Alternative an einen Kredit von Privat oder an einen Abrufkredit zu denken – vgl. Finanztest: Abrufkredit | Viel besser als der Dispo. Vom Konzept her ist der Abrufkredit ähnlich wie der Dispo, allerdings weitaus günstiger. Die Banken geben dem Kunden einen Verfügungsrahmen vor, den dieser dann auf Abruf beanspruchen kann. Die Rückzahlung erfolgt in flexiblen Raten; sogar eine höhere Sonderzahlung ist möglich, die sich zinsmindernd auswirkt.

Die meisten Banken gewähren den Kunden Abrufkredite, ganz gleich, ob sie in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen oder selbstständig sind. Es ist lediglich Bonität entscheidend. Allerdings ein solcher Kredit in der Regel auch an ein Girokonto gekoppelt, was der Kreditnehmer zusätzlich eröffnen muss.

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Dieser Beitrag wurde publiziert von am 19. August 2009 und abgelegt in der Rubrik Alles über Kredite. Schlagwörter zu diesem Artikel: , ,

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