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Margenkredit

Der Begriff „Marge“ entstammt dem Französischen und findet Anwendung in den Bereichen Kreditwesen, Handel und Speditionswesen. Im Kreditwesen bedeutet Marge soviel wie Gewinnspanne. Der Margenkredit ist die Beleihung des selbst erzielten Gewinns. Obwohl Gewinne in der Regel nur von Unternehmen erzielt werden, ist es auch für Privatpersonen möglich, einen Margenkredit zu erhalten. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Darlehensnehmer mit Geld aus dem Verkauf einer Eigentumswohnung ein Haus bauen möchte. Der Verkaufserlös wird gewinnbringend angelegt, die Rendite wird dann für die Finanzierung des Hausbaus genutzt. Vor allem bei hohen Anlagebeträgen können die Renditen sehr hoch ausfallen. Für Baufinanzierungen sind die Darlehenszinsen oft verhältnismäßig günstig und dadurch meist auch geringer, als der Ertrag aus dem angelegten Geld. Es besteht auch die Möglichkeit, dass das angelegte Kapital als Sicherheit für die Immobilienfinanzierung an die Bank übertragen wird. Diese Variante ist meist auch günstiger, als den Verkaufserlös direkt zur Finanzierung des Bauvorhabens zu nutzen. Generell sollte immer geprüft werden, ob sich ein Margenkredit auch tatsächlich lohnt. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören auf jeden Fall die Konditionen des Darlehens. Liegen die Kosten für einen Margenkredit über der Gewinnrendite, dann macht der Darlehensnehmer unter Umständen ein Minusgeschäft mit der Beantragung eines Margenkredits.

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Dieser Beitrag wurde publiziert von am 24. August 2009 und abgelegt in der Rubrik Alles über Kredite. Schlagwörter zu diesem Artikel: ,

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